Bring Licht in dein Leben

Aktualisiert: Mai 4

Wir sind Meister der Unterdrückung: der Unterdrückung unserer Sehnsüchte und Bedürfnisse, unserer Gefühle und der Lebendigkeit des Körpers. Doch um aufzuwachen, müssen wir loslassen und uns in die innere Tiefe fallen lassen. Der Angst vor der Bodenlosigkeit begegnen und der Auflösung in der grenzenlosen Leere.




Das mobi­lisiert enormen Widerstand, den Widerstand des Ichs, das glaubt, wenn es verschwindet, würde alles verschwinden.

Da ist eine Sehnsucht, von der man nicht genau weiß, wonach. Man hat viele Dinge im Leben erreicht, auch solche, von denen man das Glück erhoffte. Aber es bleibt die Sehnsucht nach wirklicher Erfüllung, nach Lebendigkeit, Authentizität..” Geht es Dir auch So?

Auch die Sehnsucht nach Ganzheit und Eins-Sein. So begeben sich Menschen auf einen ernsthaften spirituellen Weg, der nicht in neuen gut klingenden Geschichten besteht, sondern wirkliche Veränderung und Transformation, also Aufwachen oder Erleuchtung zum Ziel hat. Jedem begegnen dabei Blockaden und Widerstände. Wer sie nicht ernst nimmt, bleibt ziemlich sicher in ihnen gefangen. Da ist ein Teil von uns, der sich aus Angst gegen das Aufwachen wendet. Der Angst hat vor dem Unbekannten.



Was will ich eigentlich wirklich?


Ein grundlegender Widerstand richtet sich dagegen, die Sehnsucht und die eigenen Ziele überhaupt zu erkennen. Es könnte einen mit Enttäuschung konfrontieren, wenn das Ziel unerreichbar bliebe; oder die Sehnsucht könnte – wenn sie zugelassen würde – das gegenwärtige Leben bedrohlich infrage stellen, auffordern zu grundlegender Veränderung, die Angst macht.

Viele Ziele sind unbewusst; vielleicht ist das unbewusste Ziel, Liebe und Anerkennung von allen zu bekommen, von niemandem kritisiert zu werden, lebens-bestimmender als die bewussten Ziele und boykottiert dann den Wunsch, erfolgreich zu sein, weil man sich dabei auch durchsetzen müsste und im Rampenlicht stünde. Wenn man nicht überzeugt ist, ein Ziel auch erreichen zu können, ist es sehr schwer, sich die Sehnsucht einzugestehen, aus Angst, ständig mit dem Scheitern konfrontiert zu sein.

Die Frage ist: „Was will ich wirklich?“ Die nächste Frage „Wenn ich das haben werde, was ich mir wünsche, was soll es mir geben?“ zeigt die Wünsche hinter dem Wunsch. Also: „Wenn ich aufgewacht sein werde, was soll mir das geben?“.

Und: „Was muss ich aufgeben für das Ziel – und bin ich bereit dazu?“, „Was hindert mich, das Ziel zu erreichen?“ Mit diesen Fragen fängt der Prozess der Selbsterkenntnis an – und der ist sehr befreiend.




Bereit sein, alles zu fühlen


Gefühle machen Angst. Nicht nur die unangenehmen Gefühle. Auch zu viel Freude macht Angst zu explodieren, aus der Haut zu fahren. So werden auch Freude und Ekstase runter gedimmt. Es ist die Angst, das Gefühl nicht auszuhalten, den Schmerz, die Angst.

Auch die Angst, dass die Wut zerstörerisch wäre, ließe man sie zu. Der Widerstand gegen das Fühlen richtet sich gegen das Leben selbst, machen doch die Gefühle in erster Linie den Reichtum des Lebens aus, die Heiterkeit, die Freude, die Lust, aber auch die Trauer und der Schmerz.

Für das kleine Kind wirkten Gefühle damals wirklich bedrohlich, die Angst, die Hilflosigkeit und der Schmerz, wenn die Liebe oder das Lieben-Dürfen brüchig waren. Zu oft auch wurden die eigenen Gefühle von den Anderen nicht ernst genommen oder wir wurden ausgelacht.

Um nicht zu fühlen, hat das Kind den Atem angehalten, Kinderlieder gesungen, Gefühle weggeredet oder sich irgendwie abgelenkt, weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“.



Widerstand ist Angst


Der Widerstand ist Angst. Er richtet sich gegen das Fühlen als solches und gegen einzelne Gefühle. Einer kann vielleicht Traurigkeit fühlen, aber keine Wut. Eine andere zwar Angst, aber für sie ist der Schmerz ganz unerträglich.

Manch einer verdrängt in einer Situation Gefühle und Bedürfnisse und erlebt sie erst später in der Erinnerung, weil das sicherer scheint.

Wenn der spirituelle Weg von Meditation und Visualisierungs-Übungen bestimmt ist, werden Gefühle ebenfalls oft verdrängt oder durch das Beobachten nur von außen wahrgenommen und dadurch dissoziiert.


Erwachen ist Geschehenlassen


Aufwachen geschieht jedoch durch vollständiges Loslassen und Geschehenlassen. Der Wechsel vom Modus des Machens, den wir in der praktischen Welt sehr wohl brauchen, zum Modus des Geschehenlassens ist die entscheidende Veränderung, die Aufwachen möglich macht.

Dabei auch alles so anzunehmen, wie es ist, alle Gefühle so anzunehmen, wie sie auftauchen. Sie wirklich zu fühlen, manchmal auch zu erleiden, nicht sie bloß zu beobachten. Dadurch geschieht eine tiefe innere Lösung und man schleppt sie nicht mehr mit sich herum.

Es bringt Licht in Dein Leben!




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